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Make.com Anleitung 2026: So startest du als Einsteiger durch

Make.com Anleitung 2026: Lerne Schritt für Schritt, wie du Workflows automatisierst. DSGVO-sicher durch Celonis. Ideal für Einsteiger im Mittelstand.

Jan Moehlmann26. Juni 20269 Min. Lesezeit

Make.com Anleitung 2026: So startest du als Einsteiger durch

Stell dir vor, deine Rechnungen schreiben sich von selbst. Eingehende E-Mails werden automatisch sortiert, und Termine landen wie von Geisterhand in deinem Kalender. Genau das macht Make.com möglich – und zwar ohne dass du eine einzige Zeile Code schreiben musst.

Diese Make.com Anleitung führt dich Schritt für Schritt durch den Einstieg. Du erfährst, wie du als Einsteiger deine ersten Workflows baust – egal ob du einen Handwerksbetrieb, ein Immobilienbüro, eine Kanzlei oder einen Onlineshop führst. In wenigen Minuten automatisierst du wiederkehrende Aufgaben, die dich bisher Stunden gekostet haben.

Das erwartet dich in diesem Artikel:

  • Was Make.com eigentlich ist – und warum die Plattform perfekt zum deutschen Mittelstand passt
  • Wie du dich registrierst und in 30 Minuten dein erstes Szenario baust
  • Wo die Unterschiede zu n8n und Zapier liegen
  • Warum du dir um die DSGVO keine Sorgen machen musst

Los geht's.


Was ist Make.com? – Die Automatisierungsplattform aus Europa

Make.com – früher unter dem Namen Integromat bekannt – ist eine visuelle Automatisierungsplattform. Übersetzt heißt das: Du verbindest verschiedene Apps und Dienste miteinander, ohne programmieren zu müssen.

Die Geschichte hinter Make.com ist dabei mehr als eine Randnotiz. Gegründet wurde das Unternehmen 2012 in Prag. 2020 übernahm Celonis aus München die Plattform für über 100 Millionen US-Dollar, 2022 folgte die Umbenennung in Make.com. Celonis selbst ist ein deutsches Softwareunternehmen mit über 3.000 Mitarbeitern und europäischem Hauptsitz.

Warum das für dich wichtig ist: Make gehört damit zu einem Unternehmen mit deutscher Verankerung. Das ist ein handfester Vorteil, wenn es um Datenschutz und Rechtssicherheit geht – dazu später mehr.

So funktioniert Make im Kern

Die Plattform arbeitet mit sogenannten Szenarien. Ein Szenario ist ein automatisierter Ablauf, der aus drei Bestandteilen besteht:

  1. Einem Trigger – das Ereignis, das den Workflow anstößt (zum Beispiel: „Neue E-Mail in Gmail")
  2. Mehreren Modulen – die einzelnen Arbeitsschritte (zum Beispiel: „Daten in Google Sheets speichern" oder „Nachricht in Slack senden")
  3. Einer Verbindungslogik – wie die Daten von einem Schritt zum nächsten fließen

Das Besondere daran: Alles wird als Flussdiagramm dargestellt. Du siehst auf einen Blick, was dein Szenario tut und an welcher Stelle Daten verarbeitet werden. Kein undurchsichtiger Code, keine Blackbox.

Die wichtigsten Begriffe auf einen Blick:

Begriff | Was das für dich heißt

Szenario | Dein kompletter Workflow – von Anfang bis Ende

Modul | Ein einzelner Schritt (eine App verbinden, Daten versenden)

Trigger | Das Startereignis, z. B. ein ausgefülltes Formular

Operation | Jeder ausgeführte Modul-Schritt zählt als 1 Operation

Router | Eine Verzweigung: „Wenn Bedingung X, dann mache Y, sonst Z"

Data Store | Ein Zwischenspeicher für Daten innerhalb des Szenarios

Keine Sorge wegen der Fachbegriffe. In dieser Make.com Anleitung greifen wir im Praxisteil nur auf, was du wirklich brauchst.


Make.com vs. n8n vs. Zapier – Der ehrliche Vergleich

Bevor du einsteigst, lohnt sich ein Blick auf die Alternativen. Make ist nicht das einzige Tool am Markt – aber für die meisten Einsteiger die sinnvollste Wahl.

Make.com vs. Zapier

Zapier war jahrelang der Platzhirsch der Automatisierungswelt. Im direkten Vergleich zeigt sich aber, warum Make in vielen Bereichen die Nase vorn hat:

Kriterium | Make.com | Zapier

Einstiegspreis | ab ca. 9 €/Monat | ab ca. 20 €/Monat

Kostenlose Operationen | 1.000/Monat | 100/Monat

Visuelle Darstellung | Flowchart mit Verzweigungen | Lineare Auflistung

Deutsche Oberfläche | Ja | Nein

Komplexe Workflows | Router, Filter, Schleifen | Deutlich eingeschränkter

Kurz gesagt: Make kostet im Einstieg weniger als die Hälfte und bietet dir mehr Flexibilität. Mit über 1.500 Integrationen findest du praktisch jeden Dienst, den du im Arbeitsalltag brauchst.

Make.com vs. n8n

n8n ist der stärkste Konkurrent – aber mit einem grundlegend anderen Ansatz:

Kriterium | Make.com | n8n

Hosting | Cloud (AWS, EU-Server) | Self-Hosted oder Cloud

Open Source | Nein | Ja (Fair-Code-Lizenz)

Preismodell | Pro Operation | Pro Workflow-Durchlauf

Lernkurve | Niedrig – Einstieg in Minuten | Mittel – Setup braucht Zeit

Ersteinrichtung | 15–30 Minuten | 1–2 Stunden (bei Self-Hosting)

Mobile App | Ja | Nein

Datenkontrolle | EU-Cloud | Volle Kontrolle bei eigenem Server

Unsere Faustregel aus der Praxis:

  • Make ist perfekt für Einsteiger, Standard-Automatisierungen und alle, die keine IT-Abteilung im Haus haben. Du meldest dich an und legst los.
  • n8n ist die richtige Wahl für Entwickler, Unternehmen mit sehr hohem Workflow-Volumen oder wenn du maximale Kontrolle über deine Daten brauchst.

Viele Unternehmen starten mit Make und wechseln später zu n8n, wenn sie skalieren und das Budget für eigenes Hosting vorhanden ist. Beides sind hervorragende Werkzeuge – aber für den ersten Einstieg führt an Make kaum ein Weg vorbei.


Make.com Registrierung & Erste Schritte

Die Registrierung bei Make ist in fünf Minuten erledigt. Du brauchst keine Kreditkarte und kein technisches Vorwissen. So gehst du vor:

  1. Konto anlegen: Gehe auf make.com und klicke auf „Kostenlos starten". E-Mail-Adresse und Passwort – das war's.
  2. Sprache einstellen: Make bietet eine vollständig deutsche Benutzeroberfläche. Du findest die Sprachauswahl in den Einstellungen unter deinem Profil.
  3. Dashboard erkunden: Nach dem Login landest du auf deinem Dashboard mit drei zentralen Bereichen:
  • Szenarien – hier erstellst und verwaltest du deine Workflows
  • Templates – über 7.000 fertige Vorlagen zum Durchstöbern
  • Make Academy – kostenlose Kurse mit offizieller Zertifizierung
  1. Erste Apps verbinden: Klicke auf „Verbindungen verwalten" und authentifiziere deine Apps – zum Beispiel Google Mail, Google Sheets oder Slack.

Ein Tipp aus der Praxis: Verbinde nur die Apps, die du tatsächlich nutzt. Ein überladenes Dashboard verwirrt mehr, als es hilft. Zwei bis drei Verbindungen reichen für den Start völlig.


Dein erstes Szenario bauen – Schritt für Schritt

Jetzt wird es praktisch. Wir bauen einen einfachen, aber sofort nützlichen Workflow: Formular ausgefüllt → E-Mail senden → CRM-Eintrag anlegen.

Solch ein Szenario spart dir täglich 15–30 Minuten manuelle Arbeit – und stellt sicher, dass keine Kundenanfrage mehr untergeht.

Schritt 1: Neues Szenario erstellen

Klicke oben rechts auf „Szenario erstellen". Du siehst eine leere Arbeitsfläche – deine Leinwand. Das ist der Bereich, in dem du deine Module anordnest.

Schritt 2: Trigger auswählen

Klicke auf das große Plus-Symbol und suche nach „Webhook". Ein Webhook funktioniert wie eine digitale Postadresse: Dein Formular schickt Daten an diese Adresse, und Make reagiert automatisch.

  • Wähle „Custom Webhook" als Modul aus
  • Klicke auf „Erstellen" – Make generiert jetzt eine eindeutige URL
  • Kopiere diese URL, du brauchst sie im nächsten Schritt

Schritt 3: Formular verbinden

Gehe zu deinem Formular-Tool – zum Beispiel Typeform oder Google Forms. Unter den Einstellungen findest du den Bereich „Webhooks" oder „Integrationen". Füge dort die kopierte URL ein.

Um zu testen, ob alles funktioniert, füllst du einmal dein Formular probehalber aus. Make zeigt dir daraufhin die empfangenen Datenfelder an. Sieht gut aus? Dann weiter.

Schritt 4: E-Mail-Modul hinzufügen

Klicke auf das Plus rechts neben deinem Webhook-Modul und suche nach „Gmail > E-Mail senden" (alternativ Outlook oder ein anderes E-Mail-Tool).

  • Wähle die Empfänger-Adresse aus den Formulardaten – zum Beispiel das Feld „E-Mail"
  • Betreff: „Neue Anfrage von [Name]" – den Platzhalter füllst du automatisch mit dem entsprechenden Formularfeld
  • Nachrichtentext: Füge die wichtigsten Formularfelder als Variablen ein

Schritt 5: CRM-Modul hinzufügen

Füge ein weiteres Plus an und suche nach deinem CRM – zum Beispiel „HubSpot > Kontakt erstellen" oder „Pipedrive > Deal anlegen".

  • Mappe die Felder: „Name" aus dem Formular → „Vorname" im CRM, „E-Mail" → „E-Mail", „Telefon" → „Telefon"
  • Make zeigt dir visuell, welche Daten wohin fließen

Schritt 6: Speichern und aktivieren

Unten links findest du einen Schieberegler. Klicke auf „Planen/Aktivieren" – und dein Workflow ist live.

Dein Ergebnis: Ab jetzt gilt: Jedes Mal, wenn jemand dein Formular ausfüllt, erhältst du automatisch eine E-Mail, und ein neuer Kontakt wird im CRM angelegt. Ohne dass du einen Finger rührst.


3 praktische Workflows für den deutschen Mittelstand

Damit du eine konkrete Vorstellung bekommst, was mit Make möglich ist – hier drei echte Anwendungsfälle, die du heute noch umsetzen kannst:

1. Handwerk: Angebotsanfragen automatisieren

Das Problem: Ein Kunde füllt abends das Kontaktformular deiner Website aus. Am nächsten Morgen ist die Mail im Posteingang vergraben, die Anfrage wird übersehen – und der Auftrag geht an die Konkurrenz.

Die Lösung mit Make:

  • Auslöser: Neues Kontaktformular auf der Website
  • Aktion 1: Automatische E-Mail an deinen Betrieb mit allen Kundendaten
  • Aktion 2: Eintrag in ein Google Sheet oder CRM (z. B. HubSpot)
  • Das bringt's: Keine verlorenen Anfragen mehr, Reaktionszeit unter 5 Minuten

2. Immobilien: Besichtigungstermine automatisch vergeben

Das Problem: Interessenten schreiben Mails mit Terminwünschen, du telefonierst hin und her, trägst alles manuell im Kalender ein – und irgendwann kommt es zur Doppelbuchung.

Die Lösung mit Make:

  • Auslöser: Besichtigungsformular (Typeform oder Google Forms)
  • Aktion 1: Automatischer Terminvorschlag per E-Mail, nach Abgleich mit deinem Kalender
  • Aktion 2: Verbindlicher Eintrag im Google Calendar
  • Aktion 3: Slack-Nachricht an dein Team
  • Das bringt's: Terminvergabe ohne E-Mail-Pingpong, kein Risiko von Doppelbuchungen

3. E-Commerce: Bestellprozess straffen

Das Problem: Bestellungen trudeln ein, aber dein Team erfährt erst Stunden später davon. Kunden warten auf Bestätigung, während du manuell Listen pflegst.

Die Lösung mit Make:

  • Auslöser: Neue Bestellung in Shopify oder WooCommerce
  • Aktion 1: Slack- oder Teams-Benachrichtigung an dein Team
  • Aktion 2: Automatische Bestellübersicht in Google Sheets
  • Aktion 3: Personalisierte Dankes-E-Mail an den Kunden
  • Das bringt's: Dein Team ist sofort informiert, Kunden erhalten in Echtzeit ihre Bestätigung

Auf derprozesspilot.de findest du dazu kuratierte Workflow-Vorlagen, die speziell für den deutschen Markt entwickelt wurden – inklusive DSGVO-Hinweisen.


Die 3 häufigsten Anfängerfehler – und wie du sie vermeidest

Gerade als Einsteiger tritt man schnell in dieselben Fallen. Hier sind die drei Klassiker – und wie du sie umgehst.

Fehler 1: Zu viele Operationen auf einmal

Ein Szenario mit zehn Schritten, das 500-mal im Monat durchläuft, verbraucht 5.000 Operationen. Klingt wenig – kann aber im Core-Plan bereits die Hälfte deines Monatskontingents sein. Make zählt jeden einzelnen Modul-Schritt separat.

So vermeidest du das: Baue zuerst einen Minimal-Workflow mit zwei bis drei Modulen und erweitere ihn erst, wenn die Basis läuft. Im Dashboard siehst du jederzeit deinen aktuellen Operations-Verbrauch.

Fehler 2: Keine Fehlerbehandlung eingerichtet

Wenn ein einzelnes Modul ausfällt – etwa weil dein CRM kurzzeitig nicht erreichbar ist – bricht standardmäßig das gesamte Szenario ab. Alle nachfolgenden Schritte werden nicht mehr ausgeführt.

So vermeidest du das: Aktiviere in den erweiterten Einstellungen jedes Moduls die Fehlerbehandlung. Du kannst festlegen, dass das Szenario bei einem Fehler trotzdem weiterläuft oder den Schritt mit einer Verzögerung wiederholt. Drei Klicks, die dir viel Ärger ersparen.

Fehler 3: Keine Filter gesetzt

Ohne Filter verarbeitet dein Workflow jeden eingehenden Datensatz – auch irrelevante. Das treibt die Operations-Zahl unnötig in die Höhe.

So vermeidest du das: Setze Filter direkt nach dem Trigger. Zum Beispiel: „Nur wenn das Feld ‚Anfragetyp' den Wert ‚Angebot' enthält". So verarbeitest du nur das, was wirklich relevant ist.


Make.com Kosten 2026 – Welcher Plan passt zu dir?

Make bietet aktuell fünf Preisstufen. Alle Angaben beziehen sich auf die monatliche Abrechnung (Stand Juni 2026):

Plan | Preis/Monat | Operationen | Für wen geeignet?

Free | 0 € | 1.000, max. 2 Szenarien | Ausprobieren und erste Schritte

Core | ca. 9 € | 10.000 | Einzelunternehmer und Kleinbetriebe

Pro | ca. 16 € | 10.000 + Prioritäts-Support | Wachsende Unternehmen

Teams | ca. 29 € | 10.000 + Berechtigungen | Kleine Teams mit mehreren Nutzern

Enterprise | individuell | individuell | Große Unternehmen mit SSO, Audit-Logs

Wichtig zu verstehen: Make rechnet pro Operation ab, nicht pro Szenario-Durchlauf. Ein Szenario mit fünf Modulen, das 1.000-mal im Monat läuft, verbraucht 5.000 Operationen. Plane das von Anfang an mit ein.

Unsere Empfehlung:

  • Zum Testen: Der Free Plan kostet dich nichts. Du kannst zwei Szenarien bauen und bis zu 1.000 Operationen verbrauchen – völlig risikofrei.
  • Für den produktiven Einsatz: Der Core-Plan für rund 9 Euro im Monat reicht den meisten Einsteigern. 10.000 Operationen decken typische Workflows eines Kleinbetriebs locker ab.
  • Ab 50.000 Operationen pro Monat solltest du prüfen, ob n8n mit Self-Hosting auf Dauer günstiger kommt. Für die allermeisten Einsteiger ist Make aber die kostengünstigere und vor allem einfachere Wahl.

DSGVO & Datenschutz – Darum ist Make für deutsche Unternehmen sicher

Für den deutschen Mittelstand ist Datenschutz kein Nice-to-have, sondern Pflicht. Hier punktet Make gegenüber vielen Mitbewerbern.

Das spricht für Make in Sachen DSGVO:

  • Make gehört zu Celonis mit Hauptsitz in München – du hast einen Vertragspartner mit deutschem Rechtsraum
  • Ein Data Processing Agreement (DPA) ist auf Abruf verfügbar – für Geschäftskunden und Kanzleien ein Muss
  • Die Datenhaltung erfolgt auf AWS-Servern innerhalb der EU – das kannst du in den Einstellungen auswählen
  • Make ist SOC 2 Type II zertifiziert und setzt auf Ende-zu-Ende-Verschlüsselung
  • Eine offizielle DSGVO-Compliance-Erklärung liegt vor

Zum Vergleich:

  • Zapier sitzt in den USA – ein DPA ist nicht selbstverständlich, die Rechtslage bei Datenzugriff durch US-Behörden bleibt ein Risiko
  • n8n kann im Self-Hosting betrieben werden – das gibt dir volle Datenkontrolle, bedeutet aber auch, dass du selbst für Server-Sicherheit, Backups und Updates verantwortlich bist

Unser Fazit: Wenn du ein deutsches Unternehmen führst oder in einer regulierten Branche arbeitest – Kanzlei, Finanzdienstleistung, Gesundheitswesen –, ist Make eine der sichersten Cloud-Optionen am Markt. EU-Hosting, deutscher Unternehmenssitz und ein sauberes DPA ergeben eine solide Datenschutz-Basis.

Weitere Details findest du direkt auf make.com unter dem Punkt Privacy & GDPR.


Templates & Community – Du musst nicht bei null anfangen

Make.com lässt dich nicht allein. Ein ganzes Ökosystem aus Vorlagen, Schulungen und Communitys steht dir zur Verfügung:

  • 7.000+ Templates: Auf make.com findest du fertige Workflows für Marketing, Rechnungswesen, Social Media, CRM und vieles mehr. Du suchst dir eine Vorlage, passt die Verbindungen auf deine Apps an – und bist in Minuten einsatzbereit.
  • Make Academy: Kostenlose, strukturierte Kurse mit offizieller Zertifizierung. Die Grundlagen hast du in 60–90 Minuten durchgearbeitet.
  • Community: Das Make-Forum zählt über 30.000 aktive Mitglieder. Dazu kommen der offizielle YouTube-Kanal und mehrere deutschsprachige Gruppen auf Facebook und Reddit, in denen dir andere Nutzer bei konkreten Fragen helfen.
  • ProzessPilot: Auf derprozesspilot.de findest du kuratierte Workflow-Vorlagen speziell für den deutschen Mittelstand – mit DSGVO-Einschätzung und Schrittanleitungen auf Deutsch.

Fazit: Für wen lohnt sich Make.com 2026?

Make.com ist die ideale Automatisierungsplattform für Einsteiger im deutschen Mittelstand – und das aus gutem Grund.

Make lohnt sich für dich, wenn:

  • Du keine Programmierkenntnisse hast und auch keine brauchen willst
  • Du einen schnellen Start ohne IT-Setup suchst
  • DSGVO-Compliance für dein Unternehmen relevant ist
  • Du Wert auf eine deutsche Benutzeroberfläche legst
  • Du Standard-Integrationen brauchst (Google, CRM, E-Mail, Slack, Kalender)
  • Dein monatliches Volumen unter 50.000 Operationen bleibt

Wann du besser zu n8n greifst:

  • Wenn du Self-Hosting zwingend brauchst (Banken, Behörden, streng regulierte Umfelder)
  • Wenn dein Volumen dauerhaft über 100.000 Operationen pro Monat liegt
  • Wenn du eigene Code-Blöcke in JavaScript oder Python einbinden willst

Dein nächster Schritt – heute noch:

  1. Kostenlosen Account auf make.com anlegen
  2. Ein Template aus der Bibliothek ausprobieren
  3. Dein erstes eigenes Szenario bauen (siehe Schritt-für-Schritt-Anleitung oben)
  4. Bei Bedarf passende Vorlagen auf derprozesspilot.de herunterladen

Automatisierung ist längst kein Luxus mehr, sondern der Arbeitsstandard von morgen. Mit Make.com beginnst du heute – ohne Risiko, ohne Vorkenntnisse, ohne Ausreden.


Häufige Fragen (FAQ)

Kann ich Make.com wirklich kostenlos nutzen?

Ja. Der Free Plan enthält 1.000 Operationen pro Monat und erlaubt zwei Szenarien. Du brauchst keine Kreditkarte für die Registrierung und kannst beliebig lange im kostenlosen Plan bleiben. Für erste Tests und einfache Automatisierungen reicht das völlig aus. Sobald du mehr brauchst, wechselst du auf den Core-Plan für rund 9 Euro im Monat.

Brauche ich Programmierkenntnisse für Make.com?

Nein. Make arbeitet mit einer visuellen Oberfläche, in der du Module per Drag-and-Drop verbindest. Die Logik baust du über Dropdown-Menüs und Auswahllisten auf. Wer eine „Wenn-Dann"-Logik versteht und mit Excel-Tabellen umgehen kann, kommt mit Make zurecht. Für komplexe Anforderungen gibt es optional Code-Module – die sind aber kein Muss.

Was passiert mit meinen Daten bei Make.com?

Deine Daten werden auf AWS-Servern in der EU gespeichert. Make gehört zu Celonis (München) und unterliegt damit europäischer Rechtsprechung. Ein Data Processing Agreement (DPA) kannst du anfordern, die Plattform ist DSGVO-konform. Für sensible Branchen wie Kanzleien oder Finanzdienstleister ist das ein entscheidender Vorteil gegenüber US-Anbietern wie Zapier.


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